Fotoprojekt: „das haus“ – Eine Spurensuche.

Ein guter Freund erbt ein großes altes Gutshaus – und damit mehrere hundert Quadratmeter Familiengeschichte. Wir streifen durch die Räume und Ebenen und entdecken etliche Familienalben aus den letzten hundert Jahren, Gemäldeportraits, Alltagsgegenstände aus einer bäuerlichen Vergangenheit und unendlich mehr, das sich uns nicht immer erschließt. Mit dem Gefühl einer Zeitreise und hingerissen von der maroden Ästhetik dieses verlassenen Ortes entstehen die Bilder dieser Spurensuche.

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Fotoprojekt: ZIRKUS

Mit kindlicher Freude erlebten wir im Januar 2012 einen kleinen Weihnachtszirkus. Eine Hand voll Akrobaten, ein – wirklich lustiger – Spassmacher und ein paar wenige Tiere ließen uns zwei Stunden lang vergessen, was Schwerkraft, Alltag und Tageslicht ist.

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Fotoprojekt: „ton steine scherben“ – vom Ende einer Tonwarenfabrik

Verlassene Orte faszinieren mich. Sie erzählen von vergangenen Geschichten, vergangenen Menschen und von vergangenem Leben, das so nie wieder sein wird.

So fand ich 2015 ein verlassenes Gelände mit etlichen Werkhallen, in dem noch vor wenigen Jahren Tonwaren hergestellt wurden. Sie sind mittlerweile abgerissen und ein moderner Gewerbe- und Wohnkomplex soll entstehen.

 

Fotoprojekt WALD

Den Sommer 2010 verbrachten wir mit der Familie in Südtirol. Auf der Fahrt nach Hause zog der Bergwald in märchenhaftem Spiel von Farbe, Licht und Schatten an uns vorüber. Begegnungen mit anderen Wegbegleitern verschmolzen mit den Bäumen und als wir den Wald verließen, erschien uns das unwirklich.

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Fotoprojekt „schwarz“

1992 fand das erste Wave&Gotik-Treffen mit ca. 1500 Besuchern in Leipzig statt. Ende der Neunziger, als diese Portraitserie entstand, waren es schon mehrere tausend Menschen, die sich alljährlich am Pfingstwochenende zum gemeinsamen Erleben ihrer Subkultur trafen: Konzerte an verschiedensten Locations im gesamten Stadtgebiet, Szenemesse und Märkte, Ausstellungen, Lesungen und Kinoveranstaltungen gehören mittlerweile im Rahmen des „schwarzen“ Festivals zum offiziellen Kulturprogramm der Stadt und führen mehr als 20 000 dunkle Besucher nach Leipzig.

Als Ethnologin begegnete ich diesen besonderen Menschen mit Respekt: Ihre Hingabe und Detailliebe, mit der sie ihre Subkultur lebten, faszinierten und berührten mich. Die Fotografien entstanden in analoger Aufnahmetechnik mit einer Leica R4.